Tipps und Infos



  • Sicherheitstipps zum richtigen Entzünden eines Feuerwerks.
    • Beim Entzünden eines Feuerwerks sind die gesetzlichen Bestimmungen sowie die Altersvorschriften einzuhalten.
    • Falls Sie auf oder in der Verpackung Gebrauchsanweisungen finden, lesen Sie diese sorgfältig.
    • Kinder sollten keine Feuerwerkskörper entzünden.
    • Verwenden Sie Feuerwerksraketen und Knallkörper nur im Freien.
    • Werfen Sie Knallkörper nach dem Anzünden sofort weg.
    • Raketen sollten senkrecht und von einem sicheren Standplatz(z.B. leere Flaschen in einer Kiste) abgefeuert werden.
    • Achten Sie immer auf die Flugrichtung der Feuerwerksraketen, damit diese nicht auf Dächern oder brennbaren Stoffen zum Liegen kommen oder in ein Fenster fliegen.
    • Achten Sie ferner auf brennbare Gegenstände in der Nähe.
    • Zielen Sie niemals mit Feuerwerkskörpern auf Personen.
    • Feuerwerkskörper, die nicht zünden, dürfen nicht nochmals entzündet werden. Lassen Sie diese fünf Minuten liegen und entsorgen sie dann in einem Wassereimer.
    • Stellen Sie Löschmittel bereit.
    • So genannte Tischfeuerwerke dürfen nur auf nicht brennbaren Unterlagen entzündet werden.
  • Richtiges Verhalten bei Gasgeruch
    • ACHTUNG! Es besteht die Möglichkeit der Explosionsgefahr. Darum müssen Sie Funken und Flammen vermeiden. Betätigen Sie aus diesem Grund auch keine Schalter.
    • Öffnen Sie die Fenster und lüften Sie die Räume.
    • Schließen Sie den Gashahn.
    • Wichtig ist es auch Personen in der Umgebung zu informieren. Dazu zählen vor allem Mit- und Hausbewohner, sowie die unmittelbaren Nachbarn.
    • Verlassen Sie das Haus bzw. die Wohnung.
    • RUFEN SIE DIE NOTRUFNUMMER IHRES GASVERSORGERS
  • Rund um die Weihnachtszeit
    • Es reignen sich auch alle Jahre in der Advent- und Weihnachtszeit eine Vielzahl von vermeidbaren Bränden, die sehr großen Schäden in den österreichischen Haushalten verursachen. Stellen sie ihre Adventkränze bitte in ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen und auf einer nicht brennbaren Unterlage auf.
    • Wachskerzen auf Christbäumen sind zwar schöner anzusehen als elektrische Lichterketten, jedoch sollten sie hier beachten, dass Sie keine tropfenden Kerzen verwenden. Die Kerzen sollten in ausreichenden Abständen zu den oberen Ästen des Baumes sowie zu Christbaumschmuck befestigt werden. Beachten Sie auch, dass das Anzünden der Kerzen bei bereits ausgetrockneten Ästen sehr gefährlich ist, da diese Äste explosionsartig verbrennen. Der Brand eines einzelnen Astes führt in der Regel zur Entzündung des gesamten Baumes innerhalb weniger Sekunden.
    • Bitte lassen Sie keine Kerzen brennen, wenn sie sich nicht in Unmittelbarer Nähe des Baumes aufhalten. Auch ein kurzer Besuch bei den Nachbarn kann schon einen Wohnungsvollbrand auslösen.
  • Rund um den Haushalt
    • Heizen mit festen Brennstoffen:
      Offene Kamine, Kachelöfen und ähnliche vergleichbare Zusatzheizungen im Haushalt stellen bei unsachgemäßer Handhabung eine große Gefahrenquelle dar. Brennbare Gegenstände sollten nie in unmittelbarer Umgebung einer solchen Heizung gelagert werden. Vor der Heiztür eines Ofens muß der brennbare Boden durch eine nichtbrennbare Unterlage (zb. Vorlageblech) geschützt sein. Denken Sie bitte auch an die regelmäßige Überprüfung der Rauchfänge und Heizanlage durch eine Fachperson. Weiters sollten Sie beim Ausräumen eines Ofens darauf Bedacht nehmen, dass Sie die heiße Asche mindestens 24 Stunden lang auskühlen (zb. in einem Blecheimer) lassen, bevor Sie diese dann endgültig der Entsorgung zuführen. Heiße Asche darf nie in einen Kunststoffbehälter, wie zb. die Mülltonne, gegeben werden, gleiches gilt hier für die Entleerung von Aschenbechern.
    • Küche:
      Der häufigste Grund für Küchenbrände ist das Entzünden von heißem Fett. Speisefett, welches unbeaufsichtigt auf dem Küchenherd abgestellt ist, kann innerhalb weniger Minuten überhitzen und zu brennen beginnen. Im Falle eines Fettbrandes, bitte NIE mit Wasser löschen, dadurch ensteht eine massive Stichflamme. Die beste Löschmethode  bei einem Fettbrand, besteht im Abdecken des brennenden Topfes (am Besten mit einem Eisendeckel) und gleichzeitigem Abschalten der Herdplatte.
      Bitte rufen Sie dennoch zur Nachkontrolle die Feuerwehr
    • Weitere Gefahren im Haushalt:
      Eine der häufigsten Brandursachen in Haushalten sind schlecht installierte Elektroleitungen oder schadhafte Elektrogeräte. Bitte überprüfen Sie diese Geräte in regelmäßigen Abständen oder ziehen Sie auch hier eine Fachperson bei. Wir wollen Sie auch darauf hinweisen, dass die Lagerung von leicht brennbaren Gegenständen auf Dachböden, in Garagen oder Heizöllagerräumen verboten ist.
  • Vorbeugende Tipps zum Grillen
    • Sicherer und stabiler Stand:
      Achten Sie auf einen stabilen Stand des Grillers bereits VOR dem entzünden der Kohle! Nachdem sie die Kohle angeheizt haben, sollten Sie den Griller nicht mehr bewegen. Beachten Sie bitte weiters, dass Brennbare Materialien weit genug  entfernt sind.
    • Grillen nur im Freien:
      Benützen Sie Kohle- und Gasgriller ausschließlich im Freien. Für geschlossene Räume eignen sich lediglich elektrische Grillgeräte.
    • Verwendung von Anzündhilfen:
      Zum entzünden der Kohle sollten Sie auf alle Fälle Anzündhilfen verwenden. Solche Anzündhilfen sind zum Beispiel spezielle Grillanzünder. Auch ein für diese Aufgabe gefertigter Anzündkamin eignet sich hervorragend zum Anheizen der Kohle oder Grillbriketts. Spiritus und Bezin bitte aufgrund der Unkontrollierten Stichflammen nicht verwenden.
    • Richtige Bekleidung:
      Beim Grillen sollte auf Kunstoffkleidung verzichtet werden. Am Besten wäre eine spezielle, schwer entzündbare Grillschürtze geeignet. Weiters sollten Sie während des Grillens Grillhandschuhe tragen.
    • Nach dem Grillen:
      Nach dem Grillen sollte Sie die verbleibende Glut löschen, oder zumindest solange im Auge behalten, bis diese von selbst erloschen ist.
    • Vorsorge:
      Stellen Sie sicher, dass sich zumindest ein Kübel Wasser  in der Nähe des Grills befindet, um ein eventuell auftretendes Feuer löschen zu können.
  • Rauchmelder
    • Jedes Jahr sterben in Österreich 50 bis 100 Menschen in Folge eines Brandes. Die meisten davon in den eigenen vier Wänden, während des Schlafes. Tagsüber können Sie ein Feuer schnell wahrnehmen, nachts hingegen schläft auch Ihr Geruchssinn, wodurch Sie die gefährlichen Brandgase nicht bemerken. Da bereits drei Atemzüge des giftigen Brandrauchs tödlich sein können, ist ein Rauchmelder unverzichtbar um Ihr Leben und das Ihrer Liebsten zu retten.
    • Optische Rauchmelder arbeiten nach dem so genannten Streulichtprinzip. Im Inneren der Geräte befindet sich eine Rauchkammer, in der von einer Leuchtdiode regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet werden. Gelangt Brandrauch in die Rauchkammer, werden die Lichtstrahlen gestreut und dadurch auf eine Fotolinse abgelenkt. Der Rauchmelder erkennt Brandrauch und löst ein Warnsignal aus. Sie werden bereits bei kaltem Rauch gewarnt, der sich schon bei Brandausbruch bildet, also noch bevor Flammen zur Gefahr werden. Diese Methode verhindert, dass schon bei leichtem Rauch (Kerzenlicht, Zigarettenrauch) ein Fehlalarm ausgelöst wird.
    • Da der Rauch nach oben steigt, sollten Sie Rauchmelder immer an der Zimmerdecke befestigen. Am besten in der Mitte des Raumes, mindestens jedoch 50 cm von Wänden entfernt. Meiden Sie die Nähe von Luftschächten, starke Zugluft oder die Dachspitze. Der Rauchmelder ist einfach mit einer Schraube an der Decke anzubringen. Danach bietet er sofortigen Schutz.

    Jeder Rauchmelder sollte zumindest 3 Merkmale aufweisen:

    1. Testknopf zum Prüfen des Alarmtones
    2. Optisches Blinksignal, das Funktion und Einsatzbereitschaft des Melders anzeigt
    3. Akustisches Signal bei notwendigem Batteriewechsel, das mindestens 30 Tage lang ertönt, um auch noch nach einem Urlaub auf die Erneuerung der Batterie hinzuweisen

    Gerne können Sie uns kontaktieren, sollten Sie Fragen zu Rauchmeldern haben.

  • Richtiges Verhalten im Brandfall
    1. Alarmieren der Feuerwehr, Notruf 122
    2. Ruhe bewahren
    3. Wenn möglich, retten von gefährdeten Personen
    4. Löschversuch durchführen wenn möglich
    5. Schließen der Türen und Fenster zum Brandraum
    6. Nachbarn warnen, bzw. Gebäude evakuieren
    7. Feuerwehr einweisen

    Häufig wird vergessen, die Türen oder Fenster zum Brandraum zu schließen, was dazu führt, dass der Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr auf weitere Räume übergreifen kann und somit zu noch größeren Schäden führt.

    Bitte führen Sie eine selbstständige Brandbekämpfung nur dann durch, wenn Sie sich damit nicht selbst in Gefahr bringen!

    Bedenken Sie auch, dass der Brandrauch noch weit gefährlicher als das Feuer ist - Leider sterben mehr Menschen an den Folgen einer Rauchgasvergiftung als an den direkten Einwirkungen des Feuers.

    Wenn Sie selbst vom Brand betroffen sind, weisen sie die ersteintreffenden Einsatzkräfte so gut es geht ein. Informieren Sie die Feuerwehr auch über mögliche Gefahren im Brand- bzw Einsatzraum (insbesondere brennbare Flüssigkeiten , gelagerte Gasflaschen, Standort des des Gasabsperrhahnes usw.)